„dieser Raum ist nicht einer – es sind viele“
Schauraum und Werkraum. Atelier und Galerie. Labor und Spielwiese. Ein bespielbarer Interaktionsraum verschiedener Disziplinen und Genres.
Ein Zwischenraum von Design und Kunst.

   

 

 
 

_ Gastdesignerin im Juli: Konsanszky (H)

_ Konsanszky

Konsanszky aus Ungarn spricht eine deutliche Sprache in ihrer Modevision, basierend auf der Dualität des modernen Feminismus, resultierend aus den Einflüssen der englischen Schnittkunst und der französischen Korsettmacherei, die Dora Konsanszky bei Nina Ricci in Paris gelernt hat. Zudem findet man auch Elemente traditionellen ungarischen Designs in ihren Kollektionen.

Die Kollektionen von Konsanszky werden saisonal in Paris(Zip-Zone), Düsseldorf(CPD), Modefabriek Amsterdam AIFW Cutting Edge fashionshow und bei der MQ Vienna Fashion Week präsentiert.

Dora Konsanszky studierte an der Kunst-akademie in Budapest und and der Les Ecoles de la Chambre Syndicale de la Couture Parisienne. Danach arbeitete sie einige Zeit bei Dior, Lanvin und Nina Ricci.

Nach ihrer Heimkehr nach Ungarn wurde sie als Bester Modedesigner im Jahre 2006 und 2008 ausgezeichnet.

Ausstellungsdauer: Freitag, 02.07. - Donnerstag, 05.08.2010

Konsanszky


 

 

 

_ Gastkünstlerin im Juli: Barbara Klampfl (A)

klampfl

_GEZEICHNET
MÄNNER - HOMOSEXUELL – AIDS – GEWALT – FRAUEN
Früher war der typische Aids-Kranke männlich und homosexuell. Heute sind es vor allem Frauen und Kinder, die dem HI-Virus zum Opfer fallen.
Das Gesicht von AIDS ist heute weiblich. Bei Frauen zwischen 15 und 49 ist AIDS laut UNO-Berichten weltweit zur häufigsten Todesursache geworden. Gründe für die hohe Infektionsrate sind Armut, Unterdrückung und Gewalt.
Frauen mit HIV und AIDS geraten in soziale Isolation. Sie werden, wenn ihre Infektion bekannt wird, als Gefahr und tödliche Bedrohung wahrgenommen und ausgegrenzt. Die Isolation, die um sie errichtet wird, macht sie zu Gezeichneten der Gesellschaft, noch bevor die Krankheit sichtbar wird.
Es sind UNSERE Ängste, durch die HIV-Positive den sozialen Tod erleben müssen...
(Text: Mirko Herzog 2010)
Barbara Klampfl
Tel. 0664/1848737
barbara@klampfl.com

Ausstellungsdauer: Samstag, 12.06.2010 - Donnerstag, 05.08.2010

Vernissage: Freitag 11.06.2010 um 19:30